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Comics und Intersektionalität

Intersektionalität ist eine disziplinenübergreifende analytische Perspektive, mit deren Hilfe sowohl die Konstitution und Verschränkung identitätslogischer Kategorien als auch multiple Formen der Diskriminierung und normativen Klassifizierung betrachtet werden. Intersektionalität steht in enger...

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Bibliographic Details
Corporate Author: Walter de Gruyter GmbH & Co. KG (Verlag)
Other Authors: Beckmann, Anna (Editor, HerausgeberIn)
Kupczyńska, Kalina (Editor, HerausgeberIn)
Schröer, Marie (Editor, HerausgeberIn)
Sina, Véronique (Editor, HerausgeberIn)
Document Type: Online Resource Book
Language:German
Published: Berlin ; Boston : De Gruyter , [2024]
Series:Comicstudien Band 3
Subjects:
Online Access:kostenfrei
kostenfrei
Cover
Related Items:Erscheint auch als: Comics und Intersektionalität
Author Notes:herausgegeben von Anna Beckmann, Kalina Kupczy´nska, Marie Schröer und Véronique Sina
Description
Summary:Intersektionalität ist eine disziplinenübergreifende analytische Perspektive, mit deren Hilfe sowohl die Konstitution und Verschränkung identitätslogischer Kategorien als auch multiple Formen der Diskriminierung und normativen Klassifizierung betrachtet werden. Intersektionalität steht in enger Beziehung zu den Gender-, Queer- oder auch Dis/Ability und Postcolonial Studies. Die Auseinandersetzung mit der ‚sequenziellen Kunst’ aus intersektionaler Perspektive ist ein Desiderat der Comicforschung. Wie der Band zeigen soll, eignen sich Comics aufgrund ihrer medialen Beschaffenheit besonders gut, alternative Lebenswege aufzuzeigen und das ‚sichtbar‘ zu machen, was sich außerhalb des hegemonialen Diskurses befindet. Mit dem Band soll das Potenzial eines intersektionalen Ansatzes für die Comicforschung herausgestellt werden. Dabei steht die Verzahnung verschiedener Differenzachsen wie Gender, Sexualität, Alter, Klasse, Nationalität, Dis/Ability und ‚Rasse‘, sowie die Analyse der mit diesem Wechselspiel einhergehenden hierarchischen Machtverhältnisse im Medium Comic, aber auch im Kontext seiner Produktion und Rezeption im Mittelpunkt der Auseinandersetzung.
Intersectionality is an interdisciplinary analytical perspective that examines the constitution and interweaving of identity-logical categories as well as multiple forms of discrimination and normative classification. Intersectionality is closely related to gender, queer, dis/ability, and postcolonial studies. The exploration of 'sequential art' from an intersectional perspective is a desideratum in comics studies. As this volume aims to demonstrate, comics, due to their medial nature, are particularly well-suited to demonstrating alternative life paths and making visible what lies outside of hegemonic discourse. This volume aims to highlight the potential of an intersectional approach for comics studies. The focus of the discussion is on the interweaving of various axes of difference such as gender, sexuality, age, class, nationality, dis/ability and ‘race’, as well as the analysis of the hierarchical power relations associated with this interplay in the medium of comics, but also in the context of its production and reception.
Physical Description:1 Online-Ressource (VII, 337 Seiten) Illustrationen
ISBN:9783110799385
9783110799453
Access:Open Access